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Die besten Förderungen für Startups in Österreich

Dieser Artikel enthält eine kurze Übersicht der besten Förderungen für Startups in Österreich.

Die meisten Startups werden einmal in ihrem Lebenszyklus eine Finanzspritze benötigen. Abhängig von der Branche und der Phase des Startups kann sich der Kapitalbedarf zwischen 10.000 EUR bis zu 2.000.000 EUR oder mehr belaufen. Neben den klassischen Finanzierungsmöglichkeiten wie Eigenmittel und Bankkredite zählen im Startup-Ökosystem Investorenkapital und Förderprogramme zu den wichtigsten Finanzierungsformen. Im heutigen Artikel werde ich die (meiner Meinung nach) aktuell besten Förderungen für ein Startup in Österreich vorstellen.

AWS Preseed

Das Preseed Programm der AWS richtet sich vor allem an hochtechnologische Startups in der Vorgründungsphase. Förderbar sind Projekte in den Bereichen der Internet- und Kommunikationstechnologien, der Physical Sciences und der Life Sciences mit einer Laufzeit zwischen 1,5 – 2 Jahren. Die Förderung ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss und beläuft sich auf maximal 200.000 EUR und kann jederzeit eingereicht werden.

Es gilt zu beachten, dass diese Förderung in der Regel nur Startups mit hohen technologischen Anforderungen und Risiko erhalten. Startups die sich mit den Themen AI, Blockchain, VR, AR beschäftigen sowie BioTechs und Co. haben also bessere Chancen als reine Online-Plattformen oder sonstige rein digitale Lösungen.

Nähere Informationen zur AWS Preseed Förderung

AWS impulse XS/XL

Ebenfalls ein sehr attraktives Förderprogramm für Startups ist die impulse XS und impulse XL Förderung der AWS. Während sich die Förderung XS sich vor allem an innovative Projekte in Bezug auf die Kreativwirtschaft, deren wirtschaftliche Machbarkeit erst noch ermittelt werden muss, richtet, bietet die Förderung XL vor allem Projekten, deren Marktorientierung und Wirtschaftlichkeit bereits plausibel und nachvollziehbar dargestellt sind eine Möglichkeit der Finanzierung.

Gefördert werden bis zu 50% (impulse XL) und 70% (impulse XS) der Projektkosten in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. Die Fördersumme beläuft sich beim XS Programm auf maximal 50.000 EUR, bei der XL kann die Fördersumme bis zu 200.000 EUR betragen.

Für alle Startups mit innovativen Ideen Kontext der Kreativwirtschaft bzw. der Digitalisierung sind diese Förderungen ideal, um die wirtschaftliche Machbarkeit zu evaluieren, einen ersten Prototypen zu entwickeln bzw. den Markeintritt vorzunehmen und die Umsetzung der Idee zu starten.

Zu aws impulse XS
Zu aws impulse XL

Weitere Förderprogramme unter aws.at

Weitere Förderprogramme unter www.aws.at

FFG Basisprogramm

Das Basisprogramm der FFG richtet sich vor allem an sehr forschungsintensive Startups bzw. Projekte mit hohen Aktualitätswert (zB. Themen wie Industrie 4.0, IoT etc.). Als Kriterien werden grundsätzlich der Innovationsgehalt, die technische Schwierigkeit und die wirtschaftliche Verwertbarkeit herangezogen. Außerdem soll durch eine Förderung die Forschungstätigkeit des Bewerbers erhöht werden.

Es werden in der Regel zwischen 50 bis 70 % der Projektkosten als Mix aus Darlehen und Zuschuss gefördert. Wichtige Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist die Sicherstellung der Restfinanzierung des Vorhabens.

Genaueres unter: FFG Basisprogramm

Förderungen der Länder / des Wirtschaftsstandortes

Neben den oben genannten Bundesförderungen gibt es für Unternehmen in den einzelnen Bundesländern auch eigene Förderungen des Landes, die den Wirtschaftsstandort unterstützen und stärken sollen.

Beispielsweise unterstützt in Wien die Wirtschaftsagentur mit einer Reihe von unterschiedlichen Förderungen die Gründung von Startups bzw. die Umsetzung innovativer Ideen. Jungunternehmen und Gründer sollten also jedenfalls auch das Förderangebot ihres Wirtschaftsstandortes überprüfen, um finanzielle Unterstützung für ihre Vorhaben zu erhalten.

Gründen in Wien
Gründen in NÖ

Stefan Zangerle
Er ist passionierter Serial-Entrepreneur & Digitalunternehmer. Als Managing Director & Founder von zanmedia hilft er Startups beim Skalieren. Er ist zudem CEO & Co-Founder des PropTechs Flaterio und Partner des Recruiting Startups REKUNO.

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